Die Runkelspiele 2022

Liebe Damen, Divers und der restliche menschliche Schmodder,

Chemnitz, Stadt des Spitzensports. Die diesjährigen Runkelspiele zeichneten sich zuerst recht unscheinbar ab. Weder wurde die totale Überwachung ausgerufen, noch dir die Bratwurst wettkampfmäßig aus der Fresse geschlagen.

Alles begann mit wenigen zitierten Zeichen in einem Onlineartikel auf Tag24 (https://fckaf.de/taG) zum Chemnitzer Standesamt. Und ja, richtig! Die Ehe ist wohl eher eine dem Untergang geweihte sportliche Herausforderung, wie Pferde schlagen, oder mit NSU-Lars angeln gehen. Letztlich bedurfte es nicht viel, dass die Herausforderung bereitwillig inkompetent angenommen wurde, also eigentlich nur:

„Weil wir eine Faulenquote haben, nehmen wir das Standesamt gerne als Ehrenmitglied auf.“

Stadtrat Cedel

…und…

„Sollte Deutschland an einem Mittwoch einen Krieg beginnen, fällt er im Chemnitzer Standesamt aus. Ruhetag!“

Stadtrat Cedel

Für die eine Person mag dies fast schon überlesen werden. Für die andere hingegen ist sofort, gar zwanghaft, die direkte Auf- und Herausforderung des gekonnten Schlagabtauschs zweier Dullis herauszulesen. Das erkennst du nicht? Mach dir keine Sorgen! Dies liegt an der sogenannten Dullitrennschärfe (dT) des Kontrastsehens. Statistisch wild geraten ist der Lower Point (LdT) häufig gerade in Amt und Würden zu finden. Über die Ursachen der auftretenden Signifikanz ist in dieser recht jungen wissenschaftlichen Disziplin wenig gesichert.

So begannen die Spiele nun mittels weniger Worte, in Fachkreisen „Köder, der“ genannt.

Disziplin Im-Trüben-Fischen

Auch wenn, das Ursächliche nicht gesichert ist, eines ist sicher und kann getrost vorweg genommen werden: die Disziplin Im-Trüben-Fischen geht an Stadtrat Cedel. Ein geschätzt 100kg Brocken geballter Kamelle des Exemplars Ordnungsbürgermeister konnte souverän aus dem Schlammloch an Land geholt werden. Gerade erst den Boden berührend, den Haken, der scheinbar einige Blutgefäße verletzte, noch in der Nase steckend, zappelte und furorerunkelte der gesamte Körper wild und heftig in der sich mittlerweile am Boden gebildeten Blutlache. Jedes des Rumpfes Danieder aufschlagend, spritzte und schwallte es konisch Richtung Publikum. Besudelte Leib, Kleid und Mieder, nur um in der gegenläufigen Aufwärtsbewegung schlachhtzend zur Füllung des unterkörprigen Vakuums aufzufordern. Ein grauerlicher Anblick, den es auszuhalten galt. Wohin dies Gemetzel noch führen sollte, war bereits nach dieser Disziplin klar.

Disziplin „Banale Beleidigungsvorwürfe gekränkter Egozentrik“

Die zweite Disziplin „Banale Beleidigungsvorwürfe gekränkter Egozentrik“ geht dann aber doch an den Altherrenprinz aus der rechten Ecke, MMMmiiikooo Ruuuuuhnkelll.

Doch so lest selbst:

Medaillenspiegel: 1 zu 1; Todesopfer bisher: keine

Ein Unentschieden an diesem Punkt des Wettkampfes stehen zu lassen, wäre meinen Wähler:innen gegenüber mehr als ungerecht. Also…

Re-Match, Disziplin „Lack gesoffen?!“

Durch gekonntes Antäuschen und unter Drohung der Ehrenmitgliedschaft für Runkel werden fortan alle Medaillen der PARTEI übertragen.
Medaillenspiegel: 3 zu 0 für Stadtrat Cedel von Die PARTEI.

Disziplin 4: Nachge(treten)fragt

Die Antwort noch ausstehend, bleibt abzuwarten, ob sich der Punkteabstand noch erhöhen kann. Ich bleibe an der Rute, darauf meine Ehrenwort. Ich wiederhole: mein Ehrenwort!

Außerhalb der Wertung:

In einer Stadt, in der Nazis offen ihren faschistoiden Bullshit von sich geben können in den städtischen Parlamenten und Gremien, in der auch gerade das Ordnungsamt mitunter mit zweifelhaften Gesellen besetzt ist, ja in dieser Stadt kommt so ein Wisch vom Ordnungsbürgermeister. Ratet mal worüber nie ein Wisch versendet wird?